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Bedingt durch die rituellen Speisegesetze gab es in der Judengasse stets auch Bäcker.
Sie gehörten zu den angesehenen Familien. Der Bäcker Ziskind Stern, der 1686 verstarb, war Mitglied einer der beiden Beerdigungsbrüderschaften. Der Bäcker Lejb Bingen Kann, der 1719 verstarb, war zugleich Hoffaktor, sein Sohn Jsaac ebenfalls ein angesehner Mann.
In den Häusern Pfau und Goldener Pfau lebten zeitweilig Honigkuchenbäcker, die nach diesem Beruf auch ihren Familiennamen Honig ableiteten.
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